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Böllerverbot in Berlin?

Böllerverbot in Berlin?

Böllerverbot in Berlin?
Du hast davon gehört, dass es zukünftig zu Silvester in Berlin ein Böllerverbot gibt, weißt aber nicht, ob das stimmt oder weshalb das Böllerverbot überhaupt ausgesprochen werden soll? Wir haben für Dich alle wichtigen Informationen zum möglichen Böllerverbot in Berlin. Im folgenden Artikel erhältst Du Antworten auf all Deine Fragen.

Welche gesetzlichen Einschränkungen gibt es derzeit für privates Feuerwerk?
In vielen europäischen Städten wurde bereits ein Böllerverbot ausgesprochen. Wer in der österreichischen Hauptstadt Wien Böller zündet, wird unter Umständen mit einer Geldstrafe bis zu 3.600 Euro belegt. In der italienischen Hauptstadt Rom herrscht ebenfalls ein Verbot, doch es hält sich kaum jemand daran. In Paris wiederum ist es ebenfalls verboten, Feuerwerke zu zünden. Doch ganz auf ein Feuerwerk müssen die Pariser Bürger dennoch nicht verzichten, da am Eiffelturm ein organisiertes Feuerwerk stattfindet. In Deutschland herrscht in vielen Städten ebenfalls ein Böllerverbot. Dazu gehören Göttingen, Düsseldorf, Bremen und Quedlinburg. Die Bürger dieser Städte dürfen weder Böller, noch Raketen zünden – im ganzen Stadtgebiet oder in bestimmten Zonen. Begründet werden diese Verbote mit eng stehenden Häusern, die aus dem Mittelalter stammen, historischen Stadtkernen und schmalen Gassen. Wegen leichtentzündlichen Reetdächern ist das Zünden von privaten Feuerwerken ebenfalls auf Sylt und in anderen norddeutschen Städten verboten. Reetdächer, Fachwerkhäuser und schmale Gassen sind im Gegensatz dazu allerdings in Berlin nicht vorhanden. Daher ist es gut möglich, dass ein Böllerverbot gar nicht erst erfolgen kann. Die Stadt Stuttgart ist ebenfalls mit einem Böllerverbot gescheitert, mit welchem sie private Feuerwerke aufgrund hoher Feinstaubbelastungen verbieten lassen wollte.

Wer spricht sich für ein Böllerverbot aus? Aus welchen Gründen wird diese Position vertreten?
Aufgrund verschiedener Vorfälle in der vergangenen Silvesternacht fordern Berliner Politiker Einschränkungen für private Feuerwerke, zumindest in einigen Stadtteilen. Der Innensenator Berlins berät sich daher mit den betroffenen Bezirken. In der Silvesternacht gab es gezielte Angriffe auf Passanten und Polizisten, außerdem durch Böller verursachte schwere Verletzungen. Während des Jahreswechsels herrschen in einigen Stadtteilen Zustände, die bürgerkriegsähnlich waren. Auch im Folgemonat müssen weiterhin Verletzte, darunter auch Kinder, ärztlich behandelt werden. In Berlin gab es in diesem Zusammenhang in der Silvesternacht etwa 1.800 Polizeieinsätze sowie mehr als 100 Brände, so gaben Feuerwehr und Polizei bekannt. Zudem verursachen Feuerwerke eine erhöhte Feinstaubbelastung in der Luft und lassen Papier- und Plastikmüll auf den Straßen zurück. All das sind für einige Berliner Politiker gute Gründe, ein Böllerverbot in Betracht zu ziehen. Hakan Tas von den Linken hatte schon vor Silvester darüber nachgedacht, das Böllerverbot in der Innenstadt stufenweise einzuführen. Er sagt, dass die Berliner Bürger gut auf Traditionen verzichten können, die ihnen letztendlich schaden würden. Damit gibt ihm auch der Senat recht, der über eine Einschränkung von privaten Feuerwerken nachzudenken scheint. Der Politiker Benedikt Lux von den Grünen sagte dazu, dass er in Berlin einen Stimmungsumschwung beobachten könne. Deshalb ist er auch der Meinung, dass eine Einschränkung sinnvoll sei und das Verbot privater Feuerwerke schon bald umgesetzt werden könnte.

Wer spricht sich gegen ein Böllerverbot aus? Aus welchen Gründen wird diese Position vertreten?
Viele Menschen sind Feuerwerk-Fans in Berlin und sprechen sich gegen ein Verbot aus. Frank Zimmermann, der Innenpolitik-Experte der SPD im Abgeordnetenhaus sagte dazu, dass in politischer Hinsicht bei ihnen keine Maßnahmen bezüglich eines Verbotes angestrengt werden. Dazu müsste auch das entsprechende Sprengstoffgesetz angepasst werden. Persönlich denkt er, dass ein Verbot zu weit gehen würde, da 98 Prozent der Berliner Bürger einen vernünftigen Umgang mit Böllern tätigen würden. Die betreffenden Regeln für Feuerwerke würde er aber dennoch gerne verschärfen. Insbesondere dann, wenn es um laute und explosive Kracher geht. Diese möchte er komplett aus den Geschäften verbannen. Für ihn wäre das ein Fortschritt. Der Kreuzberger Bundestagsabgeordnete Ströbele von den Grünen und Polizei Gewerkschaftler Steve Feldmann sehen das ähnlich wie Zimmermann. Beide möchten keine Spaßbremsen sein, wünschen sich allerdings ebenfalls stärkere Kontrollen beim Verkauf von Böllern und Raketen.
Quellen: Berliner Morgenpost (01.02.2018), RBB24 (31.01.2018), RBB24 (31.01.2018), Der Tagesspiegel (30.12.2017), Der Tagesspiegel (14.12.2015)

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